Müllsammelaktion im Fredersdorfer Mühlenfließ

Helfende Hände gesucht! Die NABU Ortsgruppen Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf laden Dich herzlich zu einer großen Müllsammelaktion im FFH-Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“ ein. Gemeinsam mit Dir befreien wir am 24. September 2022 das Flussbett und die Uferbereiche vom Unrat.
In den letzten Jahren wurde immer sehr viel Müll aus dem Schutzgebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“ entfernt - Foto: Georg Chod
In den letzten Jahren wurden bei Müllsammelaktionen immer sehr viel Müll aus dem Schutzgebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“ entfernt – Foto: Laura Klein

Östlich von Berlin liegt das FFH-Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ, Langes Luch und Breites Luch“. Das Schutzgebiet ist ein wichtiger Erholungsort für Mensch und Natur. Leider werden auch hier immer wieder Unrat und Abfälle entsorgt. Seit mehreren Jahren befreien daher die lokalen NABU-Ortsgruppen das Gebiet von Plastik und Abfall. Hier kommst Du ins Spiel! Komm am 24. September mit ins Schutzgebiet und beteilige Dich an der großen Müllsammelaktion.
Der NABU Altlandsberg, der NABU Fredersdorf-Vogelsdorf, der NABU Petershagen/Eggersdorf und der NABU Brandenburg und laden Dich herzlich zur Veranstaltung ein:

Müllsammelaktion im FFH-Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“
Samstag, 24. September 2022, von 10 Uhr bis 13 Uhr
Treffpunkte: Siehe Karten unten

Jährlich engagieren sich Naturschutz-Aktive und entfernen innerhalb und am Rand des Schutzgebiets Müll - Foto: Laura Klein
Jährlich engagieren sich Naturschutz-Aktive und entfernen innerhalb und am Rand des Schutzgebiets Müll – Foto: Laura Klein

Ablauf der Müllsammelaktion

Wir beginnen mit der gemeinsamen Aktion am 24. September 2022 um 10 Uhr. Um möglichst viel Müll aus dem Schutzgebiet zu entfernen, werden wir uns an fünf verschiedene Punkten im Gebiet treffen. Du kannst Dir weiter unten auf dieser Webseite die Koordinaten der verschiedenen Treffpunkte anschauen. Bitte trage dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Es wird dringend empfohlen, eigene Arbeitshandschuhe mitzubringen. Wir bitten alle, die aktuell geltenden Corona-Regelungen einzuhalten.


Treffpunkte und Anreise

Fahrplanauskünfte findest Du auf der Webseite des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.

An der Brücke am Schlosspark in Fredersdorf-Vogelsdorf
  • Von der S-Bahn-Station „Fredersdorf (b Berlin)“ erreichst Du den Treffpunkt in ca. 6 Minuten mit dem Fahrrad.
  • Parkmöglichkeiten sind in der Nähe des Treffpunkts nur begrenzt vorhanden.
  • Navigationsadresse: Fließstraße 3, 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf

An der alten Badeanstalt in Petershagen/Eggersdorf
  • Von der S-Bahn-Station „Fredersdorf (b Berlin)“ erreichst Du den Treffpunkt in ca. 2 Minuten mit dem Fahrrad.
  • Parkmöglichkeiten an der S-Bahn-Station „Fredersdorf (b Berlin)“

Bürger- und Kreativhaus „Zur alten Mühle“ in Altlandsberg / Ortsteil Bruchmühle
  • Von der S-Bahn-Station „Petershagen Nord“ erreichst Du den Treffpunkt in ca. 11 Minuten mit dem Fahrrad.
  • Navigationsadresse: Landsberger Str. 20, 15345 Altlandsberg

Am Mühlenteich in Petershagen/Eggersdorf
  • Von der S-Bahn-Station „Strausberg“ erreichst Du den Treffpunkt in ca. 6 Minuten mit dem Fahrrad.
  • Parkmöglichkeiten sind in der Nähe des Treffpunkts ausreichend vorhanden.
  • Navigationsadresse: Mühlenstraße 5, 15345 Petershagen/Eggersdorf

Anmeldung

Bitte melde Dich über unser Anmeldeformular an (siehe unten). Für Fragen stehen der NABU Brandenburg und die beteiligten NABU Ortsgruppen per E-Mail zu Verfügung.

Wir freuen uns über Deine Unterstützung und viele helfende Hände!

Das Fredersdorfer Mühlenfließ fällt häufig trocken. Deswegen schlägt der Managementplan für das Schutzgebiet eine Verbesserung des Wasserhaushalts vor.  – Foto: Laura Klein
Das Fredersdorfer Mühlenfließ fällt häufig trocken. Deswegen schlägt der Managementplan für das Schutzgebiet eine Verbesserung des Wasserhaushalts vor. – Foto: Laura Klein

Natura 2000

Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten und es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume und wildlebende Arten europaweit. Natura 2000 in Brandenburg macht rund 26 Prozent der Landesfläche aus.

Im FFH-Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“ kommt u. a. die naturschutzrechtlich geschützte Sand-Grasnelke (Armeria maritima subsp. elongata) vor - Foto: Laura Klein
Im FFH-Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“ kommt u. a. die naturschutzrechtlich geschützte Sand-Grasnelke (Armeria maritima subsp. elongata) vor – Foto: Laura Klein

Das Schutzgebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ“

Das FFH-Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ, Langes Luch und Breites Luch“ ist über 700 Hektar groß und liegt in den Gemeinden Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Petershagen/Eggersdorf und Schöneiche bei Berlin sowie in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree. Ein großer Teil des Schutzgebiets wird durch das Fließgewässer „Fredersdorfer Mühlenfließ“ geprägt. Im nördlichen Teil des Gebiets befinden sich naturnahe Wälder, im südlichen Teil feuchte Wiesen und Weiden. Das Gebiet am Rand von Berlin unterliegt einer sich immer schneller entwickelnden urbanen Umgebung. Daher ist das Fredersdorfer Mühlenfließ ein wichtiges Rückzugsgebiet für schützenswerte Arten und Lebensräume. Das FFH-Gebiet wurde beispielsweise für Lebensraumtypen (LRT) wie „Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder“ (LRT 9160) oder „Erlen-Eschen- und Weichholzauenwälder“ (LRT 91E0*) und FFH-Arten wie Kammmolch, Rotbauchunke und Großer Feuerfalter ausgewiesen. Das Gebiet „Fredersdorfer Mühlenfließ, Langes Luch und Breites Luch“ ist als Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet und FFH-Gebiet geschützt.

Das Männchen des Großen Feuerfalters ist durch kräftig orangerote Farben gekennzeichnet - Foto: Ina Albrecht
Das Männchen des Großen Feuerfalters ist durch kräftig orangerote Farben gekennzeichnet – Foto: Ina Albrecht

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Projektförderung

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: