Einsatz für den Lungenenzian in Brieselang

Am Samstag, 27.09.2025, fand ein Pflegeeinsatz im FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“ statt. Wir haben eine Wiese gemäht, um den Lebensraum seltener Arten zu erhalten. Der NABU Osthavelland bedankt sich über die vielen helfenden Hände!
Durch die Wiesenpflege durch den NABU Osthavelland können im Gebiet seltene Arten geschützt werden - Foto: Heiko Hammerschmidt
Durch die Wiesenpflege mithilfe des NABU Osthavelland können im Gebiet seltene Arten geschützt werden – Foto: Heiko Hammerschmidt

In der Kleinen Faulen Lake im FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“ haben wir einen Herbsteinsatz durchgeführt. Die artenreichen Pfeifengraswiesen bilden hier ein Paradies für Insekten und seltene Blühpflanzen. Aufgrund intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und Flächenaufgabe sind solche Lebensräume in Brandenburg nur noch selten anzutreffen. Deswegen pflegt der NABU Osthavelland diese Wiesen regelmäßig – denn ohne die Mahd würden Gehölze aufwachsen und das Offenland verloren gehen. Klicke hier, wenn Du mehr über das FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“ erfahren möchtest.

Biotoppflegeaktion im FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“
Samstag, 27. September 2025, von 10 bis ca. 14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz bei Netto (Finkenkruger Str. 3, 14656 Brieselang)

Mit dem Freischneider können Flächen selektiv gemäht werden - Foto: Heiko Hammerschmidt
Mit dem Freischneider können Flächen selektiv gemäht werden – Foto: Heiko Hammerschmidt

Bericht zum Ablauf des Aktionstages

Bei strahlendem Sonnenschein begaben wir uns am 27. September auf eine gemeinsame Mission – Die Mahd der Pfeifengraswiese in Brieselang. Durch diese haben wir dazu beigetragen, das Offenland und somit den Lebensraum seltener Arten, wie dem Lungenenzian, erhalten zu können.


Vielen Dank für die fleißige Unterstützung und viele helfende Hände!

Natura 2000

Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten, es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume und wildlebende Arten europaweit. Natura 2000 in Brandenburg macht rund 26 Prozent der Landesfläche aus und besteht aus 27 Vogelschutzgebieten und fast 600 FFH-Gebieten.

Ergebnisse der Mosaik-Mahd, einzelne wertvolle Pflanzen blieben stehen – Foto: NABU/Laura Klein
Ergebnisse der Mosaik-Mahd, einzelne wertvolle Pflanzen blieben stehen – Foto: Laura Klein

FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“

Das FFH-Gebiet umfasst drei Teilgebiete. Zum einen den Bredower Forst mit seinen weiten naturnahen Laubwäldern. Zum anderen die Heimsche Heide, in der sowohl naturnahe Laubwälder als auch landwirtschaftlich genutztes und artenreiches Grünland zu finden sind. Außerdem ein weiteres kleines Teilgebiet mit See, die Heimsche Heide Ergänzung. Die drei Gebiete werden zum FFH-Gebiet “Brieselang und Bredower Forst” zusammengefasst.
Die Wiese, die beim Arbeitseinsatz gepflegt werden soll, liegt im Bereich der Kleinen Faulen Lake nördlich des Nymphensees. Der Pflegeeinsatz unterstützt die Erhaltung von botanischen Arten wie, z. B. dem Weidenblättrigen Alant (Pentanema salicinum), Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica) und Gewöhnlichen Teufelsabbiss (Succisa pratensis).

Pfeifengras im FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“, welches dem Lebensraumtyp Pfeifengraswiesen seinen Namen verleiht – Foto: Laura Klein
Pfeifengras im FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“, welches dem Lebensraumtyp Pfeifengraswiesen seinen Namen verleiht – Foto: Laura Klein

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Projektförderung

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV).

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: