Natura 2000 – Wege für eine gelungene Kommunikation

Du bist ehrenamtlich in FFH-Gebieten unterwegs und das Thema Natura 2000 ist häufig nicht leicht zu erklären? Du stößt häufig auf Missverständnis, wenn es um den Schutz bestimmter Arten geht? Nimm am Webinar am 10. November teil und lerne Natura 2000 positiv zu kommunizieren. Bring Dich auf den neusten Wissensstand und trage dazu bei, dass die FFH-Gebiete vor Deiner Haustür wirksam geschützt und entwickelt werden.
Funktionierender Naturschutz fußt auf positiver und diplomatischer Kommunikation - Foto: Rebecca Vaßen
Funktionierender Naturschutz fußt auf positiver und diplomatischer Kommunikation – Foto: Rebecca Vaßen

Natura 2000 ist eine der großen europäischen Ideen, die vor 30 Jahren geboren wurde. Zweifellos ist die Größe des Schutzgebietsnetzes sowie deren Schutzstatus beachtlich. Doch es bedarf einer gelungenen Kommunikation, um dessen qualitativen und nachhaltigen Bestand zu gewähren. In der Fläche gilt es beispielsweise mit unterschiedlichem Interessenvertreter*innen diplomatisch zu agieren. Auf Exkursionen und Pflegeeinsätzen sind positive Schilderungen fundamental wichtig. Und nicht zuletzt stellt die Vermittlung bei Menschen, die über wenig Wissen über Naturschutz und Schutzgebiete verfügen, eine große Herausforderung dar.
Um Dir in diesen Themen Hilfestellung zu ermöglichen, bieten wir Dir ein kostenloses Webinar zum Thema: „Natura 2000 – Wege für eine gelungene Kommunikation“ an. Die Expert*innen Dr. Gisela Wachinger und Albert Lang führen uns in der digitalen Veranstaltung durch die Theorie und Praxis der Kommunikation und Mediation. Gemeinsam erfahren wir Kniffe und Praktiken, wie FFH-Richtlinien positiv kommuniziert werden können. In der digitalen Veranstaltung werden wir einen Einblick in die Grundlagen der Gesprächstechniken geben und basierend auf Euren Berichten Gesprächssituationen üben.

Der NABU Brandenburg lädt alle ganz herzlich ein:

Digitales Treffen: Natura 2000 – Wege für eine gelungene Kommunikation
am Donnerstag, 10. November 2022, 19 – 21 Uhr, im Webinarraum

Dialog zwischen Landesbetrieb Forst Brandenburg und NABU Brandenburg zu forstlichen Eingriffen im Naturschutz- und FFH-Gebiet „Leitsakgraben“ - Foto: Laura Klein
Dialog zwischen Landesbetrieb Forst Brandenburg und NABU Brandenburg zu forstlichen Eingriffen im Naturschutz- und FFH-Gebiet „Leitsakgraben“ – Foto: Laura Klein

Inhalte der Veransaltung:
  • Kurze Zusammenfassung über den Stand von Natura 2000 in Brandenburg
  • Grundlagen und Gesprächstechniken
  • Übung von „typischen“ Gesprächssituationen
  • Ausblick: Wie geht es weiter?

Mehr Informationen sowie der genaue Zeitplan werden noch bekannt gegeben.

Anmeldung

Um ein konstruktives und nachhaltiges Training zu ermöglichen, ist die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt. Wir bitten daher alle Interessierten um Anmeldung über unser Anmeldungsformular. Für Fragen stehen wir Dir gerne per Mail (natura2000@nabu-bb.de) oder per Telefon (03342 – 422 57 94) zur Verfügung. Nach Deiner Anmeldung erhältst Du alle weiteren Informationen, wie z. B. die Zugangsdaten für den digitalen Veranstaltungsraum.
Das online Training wird interaktiv gestaltet. Für die Teilnahme benötigst Du unbedingt:

  • eine stabile Internetverbindung
  • einen PC oder einen Laptop
  • einen aktuellen Internetbrowser wie Firefox oder Chrome
  • eine Webcam und ein Mikrofon

Natura 2000

Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten und es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume und wildlebende Arten europaweit. Die vermehrte Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in FFH-Gebieten kann helfen, Lebensräume und Arten in FFH-Gebieten zu schützen und zu erhalten. Natura 2000 in Brandenburg macht rund 26 Prozent der Landesfläche aus und besteht aus 27 Vogelschutzgebieten und fast 600 FFH-Gebieten.

NABU-Aktive bei der Mahd im FFH-Gebiet „Leitsakgraben“ - Foto: Laura Klein
NABU-Aktive bei der Mahd im FFH-Gebiet „Leitsakgraben“ – Foto: Laura Klein

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Projektförderung

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: