Arbeitseinsatz und Exkursion im Tiergarten

Helfer gesucht für Naturschutzeinsatz! Beteilige Dich an der Pflege der Feuchtwiese im FFH-Gebiet „Tiergarten“. Wann? Am 18.05., ab 9 Uhr. Wo? 15711 Königs Wusterhausen OT Senzig. Sei dabei und unterstütze die Artenvielfalt!
NABU-Aktive engagieren sich beim Mahdeinsatz - Foto: S. Diering
NABU-Aktive engagieren sich beim Mahdeinsatz – Foto: S. Diering

In Zusammenarbeit mit dem Kleingartenverein „Seeidyll“ Senzig Waldesruh e.V. wurde im Jahr 2023 eine verbrachte Feuchtwiese gemäht und entbuscht. Auf dieser Fläche wurden zusätzlich einige Obstbäume gepflanzt. Unser Ziel ist es, durch regelmäßige Pflege die Wiese zu einem artenreichen Lebensraum zu entwickeln. Die erste Mahd dieses Jahres findet am 18.05. statt, und wir brauchen Deine Hilfe! Nach getaner Arbeit laden wir Dich zu einer Exkursion ein, bei der wir das breitblättrige Knabenkraut auf einer nahen Orchideenwiese in voller Blüte bewundern werden.

Aktiv für die Schutzgebite und mit allen Sinnen für ein Netzwerk aus Mensch und Natur!

Der NABU Dahmeland und der NABU Brandenburg laden alle ganz herzlich ein:

Arbeitseinsatz und Exkursion im FFH-Gebiet „Tiergarten
am 18. Mai 2024, um 09:00 bis 11:30 Uhr (Ende Arbeitseinsatz) / 13:00 Uhr (Ende Exkursion)
Kleingartenverein „Seeidyll“ Senzig Waldesruh e.V. (15711 Königs Wusterhausen OT Senzig, siehe Karte unten)

Das FFH-Gebiet „Tiergarten“ ist durch Laubmischwälder geprägt - Foto: R. Mersmann
Das FFH-Gebiet „Tiergarten“ ist durch Laubmischwälder geprägt – Foto: R. Mersmann

Anmeldung

Um den Arbeitseinsatz planen zu können und ausreichend Werkzeug zu Verfüugn zu stellen, bitten wir alle Interessierten um Anmeldung über unser Anmeldungsformular (siehe unten). Für Fragen stehen wir Dir gerne per E-Mail (natura2000@nabu-bb.de) oder per Telefon (0151 433 145 92) zur Verfügung. Nach Deiner Anmeldung erhältst Du alle weiteren Informationen.


Anreise und Treffpunkt

Am Samstag, den 18. Mai 2023, treffen wir uns um 9 Uhr am Kleingartenverein „Seeidyll“ Senzig Waldesruh e.V., gelegen in 15711 Königs Wusterhausen OT Senzig. Bitte sei pünktlich, damit wir gemeinsam den Tag starten können. Vom Bahnhof Zeesen aus sind es etwa 10 Minuten mit dem Fahrrad bis zum Treffpunkt. Für die Arbeit auf der Feuchtwiese sind Gummistiefel und Arbeitshandschuhe unerlässlich, also vergiss nicht, Deine mitzubringen! Getränke und Snacks werden für alle fleißigen Helfer bereitgestellt. Der Arbeitseinsatz endet um 11:30 Uhr, gefolgt von einer Exkursion, die bis etwa 13 Uhr dauern wird. Wir freuen uns auf Deine Unterstützung, um diesen wertvollen Lebensraum weiter zu pflegen und zu entwickeln.

Fahrplanauskünfte findest Du auf der Webseite des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.

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Natura 2000

Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten und es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume und wildlebende Arten europaweit. Die vermehrte Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in FFH-Gebieten kann helfen, Lebensräume und Arten in FFH-Gebieten zu schützen und zu erhalten. Natura 2000 in Brandenburg macht rund 26 Prozent der Landesfläche aus.



Das FFH-Gebiet „Tiergarten“

Das FFH-Gebiet „Tiergarten“ ist 153 Hektar groß und grenzt unmittelbar an Königs Wusterhausen an. Zum Schutzgebiet gehören das geschlossene Waldgebiet des Tiergartens mit dem Westufer des Krimnichsees, die Wiesenflächen und Bruchgebiete des Senziger Luchs mit der Nordspitze des Zeesener Sees und der Krebssee. Das Waldgebiet besteht vorwiegend aus naturnahen Wäldern und weist einen großen Anteil von Totholz auf. Für viele Holz- und Höhlenbewohner ist dies ein wichtiger Lebensraum, wie z. B. Mittelspecht und Schwarzspecht, Fledermäuse sowie zahlreiche Insektenarten. Das Senziger Luch setzt sich aus unterschiedlich intensiv genutzten Frisch- und Feuchtwiesen zusammen. Auch Orchideenarten lassen sich kleinflächig im Luch finden. Der Krebssee ist bereits stark verlandet und wird von einem breiten Bruchwaldgürtel umfasst. Das Gebiet hat aufgrund seiner direkten Verbindung der Dahme zur Zeesener Seenkette eine besondere Bedeutung als Biotopverbund in der Region, z. B. für gefährdete Arten wie den Fischotter.


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Projektförderung

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: