Schmetterlinge beobachten im Muhrgraben

Entdecke am 26. Mai 2024 die faszinierende Welt der Schmetterlinge im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“! Unsere Wanderung führt Dich durch lichte Wälder und wechselfeuchte Wiesen entlang des Grabens.
Exkursion mit dem NABU Brandenburg und Natur Hennigsdorf im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ – Foto: Eva Kienle
Exkursion mit dem NABU Brandenburg und Natur Hennigsdorf im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ – Foto: Eva Kienle

Tauche ein in die beeindruckende Natur des FFH-Gebiets „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ und erlebe die Schmetterlingswanderung hautnah! Unsere geführte Rundwanderung von etwa 4 Kilometern Länge führt Dich durch abwechslungsreiche Landschaften, bestehend aus lichten Wäldern und wechselfeuchten Wiesen entlang des idyllischen Muhrgrabens. Dabei kannst Du die vielfältige Flora und Fauna dieses besonderen Natura 2000-Schutzgebietes entdecken und mehr über die heimischen Schmetterlingsarten erfahren. Der Natur Hennigsdorf e. V. und der NABU Brandenburg laden alle herzlich zu der Veranstaltung ein:

Schmetterlingsexkursion im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“
Sonntag, 26. Mai 2024, 11:00 bis ca. 14:00 Uhr
Treffpunkt: Ende des Bötzower Wegs (Siehe Karte unten)

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ bieten zu dieser Zeit artenreiche Blühwiesen Nahrung und Lebensraum für viele Falter - Foto: M. Wagner
Im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ bieten zu dieser Zeit artenreiche Blühwiesen Nahrung und Lebensraum für viele Falter – Foto: Martina Wagner

Anmeldung

Die Veranstaltung findet in Präsenz am Sonntag, 26. Mai 2024, im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine konstruktive und nachhaltige Veranstaltung zu ermöglichen, bitten wir alle Interessierten um Anmeldung über unser Anmeldungsformular (siehe unten). Für Fragen stehen wir Dir gerne per E-Mail (natura2000@nabu-bb.de, natur-hennigsdorf@web.de) oder per Telefon (01514 33 145 92) zur Verfügung. Nach Deiner Anmeldung erhältst Du alle weiteren Informationen. Falls der Wetterbericht ungünstig ist (Regen, starker Wind) wird die Tour auf den 2. Juni 2024 verschoben. Wir werden alle Angemeldeten darüber informieren.

Anreise und Ablauf

Die Exkursion findet im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ bei Hennigsdorf statt. Wir treffen uns am Sonntag, 26. Mai 2024, um 11 Uhr am Ende des Bötzower Wegs hinter dem Waldfriedhof. Hier beginnt die Fahrradstraße Richtung Bötzow (siehe Karte unten). Vom Bahnhof Hennigsdorf erreichst Du den Treffpunkt in ca. 6 Minuten mit dem Fahrrad (2 Kilometer). Fahrplanauskünfte findest Du auf der Webseite des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.

Die Tour dauert etwa 2-3 Stunden und setzt festes Schuhwerk voraus, da die Wege teilweise nicht befestigt sind. Bitte beachte, dass die Wanderung leider nicht für Personen mit Gehbehinderung oder Kinderwagen geeignet ist. Zusätzlich empfehlen wir, Mückenschutz und Zeckenvorsorge einzuplanen, um den Ausflug ungestört genießen zu können.

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Natura 2000

Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten, es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume und wildlebende Arten europaweit. Natura 2000 in Brandenburg macht rund 26 Prozent der Landesfläche aus und besteht aus 27 Vogelschutzgebieten und fast 600 FFH-Gebieten.

Pfeifengraswiese (FFH-Lebensraumtyp 6410) im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ – Foto: Laura Klein
Pfeifengraswiese (FFH-Lebensraumtyp 6410) im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ – Foto: Laura Klein


Das FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“

Westlich von Hennigsdorf, direkt vor den Toren Berlins, erstreckt sich ein wenig erschlossenes, zusammenhängendes Niedermoorgebiet mit artenreichem Feucht- und Frischgrünland und einer bemerkenswerten Zahl gefährdeter Pflanzenarten – das FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“. Die Niederung des Muhrgrabens umfasst ein artenreiches Mosaik von kalkreichen Pfeifengraswiesen, mageren Flachlandmähwiesen, feuchten Hochstaudenfluren, trockenen kalkreichen Sandrasen, Eichen-Hainbuchenwald und bodensaurem Eichenwald, eingefasst von weitgehend extensiv genutzten Grünland- und Waldflächen.
Seit Jahrzehnten werden hier viele Flächen naturschutzfachlich betreut. Mit einem abgestimmten Konzept aus landwirtschaftlicher Heugewinnung, Schafsbeweidung und gezielt Landschaftspflege wird zur Erhaltung seltener Arten beigetragen. Auf den Wiesen der Muhrgrabenniederung blühen u. a. Sibirische Schwertlilien , Pracht- und Kuckucks-Lichtnelken, Gewöhnlicher Teufelsabbiss, verschiedene Orchideenarten, Gelbe Wiesenraute und endemische Sumpf-Löwenzähne.
Diese feuchten Lebensräume sind abhängig vom Grundwasserstand und reagieren sehr sensibel auf Veränderungen der Wasserverfügbarkeit. Sinkende Grundwasserstände gefährden den Artenreichtum im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ nachhaltig.

Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ – Foto: Laura Klein
Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) im FFH-Gebiet „Muhrgraben mit Teufelsbruch“ – Foto: Laura Klein

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Projektförderung

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: