Debatten-Workshop: Artenschutz & Flächenverbrauch

Der Flächenverbrauch muss auf ein Mindestmaß zurückgehen, um unsere letzten intakten Naturräume zu schützen. Im Debatten-Workshop des NABU Brandenburg stärken wir gemeinsam unsere Argumentations- und Kommunikationsfähigkeit zum Thema Artenschutz und Flächenverbrauch. Wir trainieren den Umgang mit herausfordernden Situationen und vertiefen unser Wissen. Sei dabei und diskutiere mit uns am Montag, den 17. Juni 2024, von 18 bis 21:30 Uhr im Altstadt Hort Altlandsberg.
Zunehmender Flächenfraß zerstört intakte Natur- und Lebensräume und versiegelt wertvolle Böden - Foto: KI-generiert/ L. Röhling
Zunehmender Flächenfraß zerstört intakte Natur- und Lebensräume und versiegelt wertvolle Böden – Foto: KI-generiert/ L. Röhling

Der Landkreis Märkisch-Oderland verzeichnete zwischen 1992 – 2019 mit den höchsten Zuwachs an Verkehrs- und Siedlungsfläche. Der Flächenverbrauch hat erhebliche Umweltfolgen. Versiegelte Flächen zerstören Lebensräume und landwirtschaftliche Böden, fördern Hochwasser und erhöhen den Verkehr. Nicht zuletzt bringt der Flächenverbrauch den intakten Naturhaushalt an seine Grenzen. Arten können wegen Zerstückelung der Landschaft nicht mehr wandern und Lebensräume verkleinern sich auf ein Minimum. Flora und Fauna sind angewiesen auf möglichst gering gestörte Biotopverbunde und somit direkt von einer konsequenten Siedlungspolitik abhängig.

Schlagfertig argumentieren und konstruktiv Gespräche führen!

Der Flächenverbrauch muss auf ein Mindestmaß zurückgehen, damit wir nicht unsere letzten intakten Naturräume verlieren. Für den erfolgreichen Artenschutz in Brandenburgs FFH-Gebieten üben wir den Dialog zum Thema Artenschutz und Flächenverbrauch. Im Debatten-Workshop stärken wir gemeinsam unsere Argumentations- und Kommunikationsfähigkeit. Wir trainieren den Umgang mit herausfordernden Situationen und Personen und schulen uns in der Thematik Flächenverbrauch.

Der NABU Brandenburg lädt alle ganz herzlich ein:

Debatten-Workshop: Flächenverbrauch und Artenschutz
Montag, 17. Juni 2024, von 18 bis 21:30 Uhr,
Altstadt Hort Altlandsberg (Klosterstraße 8, 15345 Altlandsberg, siehe Karte unten)

Naturschutz-Aktive bei einem Workshop - Foto: Lars Röhling
Auch die Körpersprache ist ein wichtiger Faktor in der Kommunikation – Foto: Lars Röhling

Anmeldung

Die Veranstaltung findet in Präsenz am Montag, 17. Juni 2024, in Altlandsberg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine konstruktive und nachhaltige Veranstaltung zu ermöglichen, ist die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt. Wir bitten daher alle Interessierten um Anmeldung über unser Anmeldungsformular (siehe unten). Für Fragen stehen wir Dir gerne per E-Mail (natura2000@nabu-bb.de) oder per Telefon (0151 433 145 94) zur Verfügung. Nach Deiner Anmeldung erhältst Du alle weiteren Informationen.


Anreise und Treffpunkt

Am Montag, dem 17. Juni 2024, um 18:00 Uhr treffen wir uns in der Mensa des Altstadt Horts Altlandsberg. Das Team vom NABU Brandenburg wird Dich am Eingang empfangen. Vom S-Bahnhof Fredersdorf aus sind es etwa 20 Minuten mit dem Fahrrad (5,1 km) bis zum Treffpunkt.

Fahrplanauskünfte findest Du auf der Webseite des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.

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Trainer

Mathias Hamann vom Institut für Kommunikation und Gesellschaft führt uns im Workshop in die Techniken von Argumentation und Debatte ein. Er ist langjähriger Trainer mit den Schwerpunkten Kommunikation, Rhetorik, Potentialentwicklung und politischer Bildung. Er gab Workshops, Trainings und Seminare u. a. für die New York University, das Staatstheater Stuttgart oder die Mercedes Benz Bank. Er wurde zu Expertenanhörungen u. a. in den Bundestag, zur EU-Kommission nach Brüssel oder in die USA eingeladen.

Trainer Mathias Hamann vom Institut für Kommunikation und Gesellschaft führt in Argumentationstechniken ein - Foto: Lars Röhling
Trainer Mathias Hamann vom Institut für Kommunikation und Gesellschaft führt in Argumentationstechniken ein – Foto: Lars Röhling

Natura 2000

Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten und es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume und wildlebende Arten europaweit. Die vermehrte Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in FFH-Gebieten kann helfen, Lebensräume und Arten in FFH-Gebieten zu schützen und zu erhalten. Natura 2000 in Brandenburg macht rund 26 Prozent der Landesfläche aus.


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Projektförderung

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: